Gute Tipps für ein abfallarmes Weihnachten

So wird Weihnachten zum Umweltfest
Bald laden wieder leuchtende Schaufenster und volle Kaufhausregale zum Shopping ein. Dabei sollten wir aber bewusst konsumieren und vorher überlegen, was wirklich langfristig Freude bereitet und sinnvoll ist. Auch die Europäischen Woche der Abfallvermeidung zeigt zwischen dem 18. bis zum 26. November 2017, also rechtzeitig vor den Weihnachtseinkäufen, wieder wunderbare Beispiele, wie wir Abfall vermeiden können. Und besonders bei den Vorbereitungen gibt es viele gute Ideen, wie wir umweltbewusster Feiern und Schenken können. 

Schenken, dekorieren und zubereiten – aber bewusst!

geschenkNatürlich festlich
Billigimporte aus Fernost schmücken niemanden – auch nicht den Weihnachtsbaum. Der sollte besser durch Selbstgemachtes strahlen. Denn natürliche Materialien machen ihn mindestens genauso festlich. Dabei kann bereits das gemeinsame Basteln zum Event werden. Und egal, ob Zimtstangen, Nüsse, Sternanis, Plätzchen aus Salzteig, Strohsterne oder Papierfiguren – an Handgefertigtem hängt man einfach mehr.

geschenkGut für den Weg
Je mehr wir unterwegs erledigen, desto eher greifen wir zu den gängigen Einweg-Verpackungen.Beispielsweise werden in Berlin rund 49 Pappbecher pro Kopf jährlich verbraucht. Dabei ist der Coffee-to-go-Becher aus Porzellan oder Edelstahl eine wunderbare Alternative, um gegen die Plastik- und Pappbecherflut etwas zu tun. Für mehr Inhalt gibt es die gute alte Thermoskanne. Auch die Bewegung Better World Cup will der Einwegbecherflut in Berlin ein Ende setzen. Weitere Infos und wo man sein Heißgetränk im Mehrwegbecher günstiger bekommt unter www.betterworldcup.berlin

geschenkIndividuell ist originell
Unbezahlbar sind doch letztlich eher die Dinge, die von Herzen kommen und bewusst ausgewählt bzw. gekauft sind. Und vor allem Selbstgemachtes. Chutneys, Marmeladen oder Pesto beispielsweise erfreuen den Gaumen. Auch individuell zusammengestellte Gewürzmischungen, liebevoll verpackt und mit einem passenden leckeren Rezept versehen, bereiten viel Freude – beim Schenken, Nachkochen und Genießen.

geschenkGanz schön verhüllt
Geschenkverpackungen kann man einfach selber machen. Beispielsweise sind alte Kunstdruckkalender, Zeitschriften oder schöne Tücher eine wunderbare Alternative zu neuem Papier. Und die Verpackungen machen schon beim Auspacken Freude: CDs können in alte Notenblätter eingehüllt werden, Reiseführer in eine Landkarte, ein kleine Truhe schützt die neuen Ohrringe. Und wenn´s doch eine neue Hülle sein soll, dann aber bitte aus Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Aber in jedem Fall auf umweltschädliche Lack- und Aluminiumfolie, Kunststoffmaterialien und beschichtetes Papier verzichten!

geschenkTauschen und Teilen
Bevor sich eine dicke Staubschicht über das neue Computerspiel legt, die schicke Klamotte Opfer der Motten oder gar der Tonne wird, könnte man auch an Andere denken – und sie verschenken oder gegen andere Dinge tauschen: www.BSR.de/Verschenkmarkt 

geschenkGutes besser finden
Damit nicht unnötig viel oder viel Unnötiges unter dem Weihnachtsbaum landet, gibt es die TrenntMap Berlin. Ob Möbel, Kleidung oder Accessoires – mit diesem Online-Stadtplan finden Sie alle Upcycling-Läden kostenlos auf einen Klick: www.trenntmap.de

geschenkZeit statt Zeug schenken
Werte sind vergänglich. Also geben Sie Freunden und Verwandten Ihr größtes Kapital: Ihre Zeit! Auch eine Fahrradreparatur, ein gemeinsamer Strickkurs oder Theaterbesuch schenken viel Freude und bleiben lange in Erinnerung.

geschenkGutes auftafeln
Auch für den Festschmaus gilt: Greifen Sie zu regionalen und saisonalen Produkten. Der Gang zum Wochenmarkt ist dabei lohnenswert. Denn der Anblick überfüllter Kaufhausregale führt oftmals zu übertriebenen Einkäufen wodurch mehr Essensreste als nötig in der Biotonne landen. Dabei ergibt Übriggebliebenes oft noch eine weitere leckere Mahlzeit.