Zwei Plastiken gegen den Plastiktütenwahn

Stiftung Naturschutz Berlin enthüllt mahnende Kunstwerke am Plastiktütenfreien Tag

Der 3. Juli ist der Internationale Plastiktütenfreie Tag. Die Stiftung Naturschutz Berlin enthüllte pünktlich zum Internationalen Plastikfreien Tag am 3. Juli zwei Skulpturen des Künstlers Gerhard Bär. Die Kunstwerke wurden aus den 30.000 Plastiktüten gefertigt, die im letzten Jahr für die Weltrekordaktion „Berlin tüt was!“ gesammelt wurden.

Aus der neun Kilometer langen Plastiktütenkette, die am 20. September 2014 auf dem Tempelhofer Feld flatterte und ihren Weg in das Guinness-Buch der Rekorde schaffte, sind nun zwei lebensgroße Skulpturen geworden. Dazu wurden die Tüten zuerst eingeschmolzen und dann in menschliche Form gebracht. Somit wurde aus den 30.000 Plastiktüten ein nachhaltiges und mahnendes Symbol dafür, wieviel Plastik mittlerweile durch die Menschheit verschwendet wird.

Die zwei Skulpturen sind als Teil von „Berlin tüt was! – Die Ausstellung zum Weltrekord“ in der Bibliothek von LIFE e.V. in der Rheinstr. 45/46 in Berlin-Friedenau bis Ende September zu besichtigen. Danach werden die Plastiken auch an anderen Orten ausgestellt.

Mit der Enthüllung von „Berlin tüt was – die Ausstellung zum Weltrekord“ beteiligt sich die Stiftung Naturschutz Berlin am Internationalen Plastiktütenfreien Tag. Gemeinsam mit vielen Umweltorganisationen appelliert die Stiftung Naturschutz an die Berlinerinnen und Berliner, bei ihren Einkäufen nur noch Mehrwegtaschen zu verwenden. Mehr Informationen zum Plastiktütenfreien Tag finden Sie unter www.plastiktuetenfreiertag.de.