Wegwerfen ja, aber dann richtig.

Nach der Morgensitzung bleibt mal wieder eine leere Papprolle. Eine, aber würden wir die Jahresbilanz unseres Klopapierkonsums verbildlichen, wären es sicher Hunderte. Genauso ist es in der Küche – ließen wir die Reste unserer Essenszubereitungen einfach mal liegen, würden sich Gemüseschalen, Obstreste und Verdorbenes zu Bergen türmen. Oder erst die Getränkekartons, die vielen Kunststoffverpackungen und die Unmengen an kaputten Elektrogeräten. In einer Aufklärungskampagne im Frühjahr 2019 dramatisieren wir die Vermüllung, indem wir die Konsumentinnen und Konsumenten in ihrem Müll zeigen. Und liefern parallel dazu positive, animierende Botschaften und Lösungen, sich richtig von seinem Müll zu trennen.

Maßnahmen gegen die Massen.
Sicherlich ist Vermeidung theoretisch die beste Möglichkeit, um den Müllmassen entgegenzuwirken. Praktisch lässt sich das aber nicht immer und überall umsetzen. Deshalb ist es wichtig, die richtige Abfalltrennung zu kennen und anzuwenden. Mit der Motivreihe wollen wir ein Bewusstsein für den eigenen Konsum schaffen und die Bedeutung der Abfalltrennung als Vorstufe des Recyclings kommunizieren. Dazu geben wir Trenn- und Entsorgungs-Tipps, die einfach umzusetzen sind, mit dem Ziel, Fehlwürfe zukünftig weitestgehend zu vermeiden. Denn falsch sortierte Abfälle können nicht zurück in den Wertstoffkreislauf gelangen und schaden unserer Umwelt.

Übrigens gibt’s die vorangehende Motivserie zum Thema Abfallvermeidung hier